Donnerstag, 16. Juni 2016

Rødby Camping für Arme

Nach einer Kopfschmerztablette und ein wenig mehr Schlaf kann der Tag beginnen, mit dem guten Moreno Schüttel-Macchiato.


Mittwoch, 15. Juni 2016

Die Dänen lügen nicht.

Die Mücken sammeln sich unter der Decke meines Außenzelts (ich zähle 5). Es ist Mittwoch, das Internet ist miserabel und ich kann einfach nicht pennen. Obwohl ich mich letzte Nacht schon vor Schmerzen von Links nach Rechts drehte ist es nun eine nicht näher definierbare Unruhe die mich wach hält, Hitzewallungen und Kopfschmerzen.

Fahren tu ich gerade nicht so viel, gestern durch den Regen gute 80km, ich war Klatschnass, hab ich's wohl ein wenig übertrieben und machte heute lockere 30km. Bin bis zum 1. Campingplatz den ich in DK gefunden habe, hier ist zum 2. Tag in Folge nix mit duschen. Hab leider keinen Waschlappen dabei, zum Glück kann man sich auch ohne Dusche in einem Rutsch mit seiner Wäsche waschen.

Relativ wenige Highlights die Tage, der Mann der sich neben mir auf der Toilette im Dampfer Richtung Rødbyhaven übergeben hat, gehört mit dazu. Das ist momentan die Messlatte.

Ab und an werfe ich ein Blick auf's Wasser, wenn es denn in Sicht ist und fange langsam wieder an der Macht zu vertrauen. Spätestens als mich Maps™ mangels Internet im Stich gelassen hat spürte ich sie ganz deutlich und ich zückte die Karte von DK die ich sicherheitshalber eingesteckt habe.

Kulinarisch mach ich auch keine Sprünge, es gibt Pasta mit Tomatensauce, deren Gewürzmischung ich persönlich und voller Stolz selber zusammengekippt habe. Als wenn das noch nicht genug wäre verfeinerte ich dieses Zwergenbrot mit gebratenen Salamiwürfeln und trockenem Tütenparmesan (schmeckt erträglich nach dem 2. Mal erhitzen).

Das klingt alles viel schlimmer als es ist, aber es macht frei. Ich spar mal wieder Akku, Tschödele!


Montag, 13. Juni 2016

Camping in Lübeck

Anfahrt

Es ist gar nicht so leicht von einem Handy aus Blogartikel zu schreiben... und wieder mal habe ich viele Dinge die ich auf dieser Reise ausprobieren will. Der Anhänger ist diesmal zu Hause geblieben und ich habe mich nur sehr spärlich vorbereitet. Mir säuselte eine nette Frauenstimme den Weg in mein Ohr während mein Körper langsam wieder in Form kommt. Das Wetter, naja, ist ganz anders als letztes Mal, weniger hui, mehr... meh! Fotos habe ich heute keine geschossen, dazu war ich viel zu sehr mit mir beschäftigt und so richtig hat mich heute auf dem Weg nach Lübeck auch nichts angemacht. Ich werde mich noch ein wenig einfahren, jetzt aber erstmal wieder schlafen.